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Bundespräsident ist Geschichte …

19. Februar 2012
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Marsberg, 17. Februar 2012

Stellungnahme

des Ordens der Armen Ritter Christi (OPMC)

zum Rücktritt des Bundespräsidenten

Der Orden der Armen Ritter Christi vom Tempel Salomons zu Jerusalem (OPMC) ist sehr darauf bedacht, sich aus politischen Diskussionen heraus zu halten. Es bleibt unserer Tochtergründung, der Gabriel-Gesellschaft, vorbehalten, Kommentare und Stellung-nahmen zu politischen Entwicklungen in der Gesellschaft abzugeben.

Wenn aber ein Bundespräsident zurück tritt, dann ist das genau genommen kein Politikum. Es handelt sich um ein gesellschaftliches Problem, gibt sich doch der Bundespräsident als das Oberhaupt der ganzen Nation aus. Er will nach innen und nach außen die Menschen des Landes vertreten, gleich welcher Religion, welcher Herkunft, welcher Rasse und welcher politischen Ausrichtung die einzelnen Bürger sind. Er hat aber auch die Aufgabe, eine Art Kontrollorgan für die jeweilige demokratisch gewählte Regierung zu sein, auf dass der Bundeskanzler und die Minister, die er ernennt, auch ihrem vor dem Bundestag geleisteten Eid, das Land und seine Bevölkerung zu schützen und Schaden vom Volk abzuwenden, in jeder Hinsicht gerecht werden.

Eigentlich eine schöne, noble Aufgabe – wenn da nicht der fade Beigeschmack entstünde, dass der Bundespräsident nicht vom Volk, sondern ausgerechnet von der Regierung bzw. von der Bundesversammlung gewählt wird.

In einer Monarchie steht das Staatsoberhaupt über der Politik und vor allem über den Parteien, und er ist auch von der Wirtschaft in keinster Weise abhängig. Um genau zu sein: Das Staatsoberhaupt DARF kein Partei-Politiker und DARF von der Wirtschaft nicht abhängig sein. Dieses Problem löst man in unserer immer korrupter werdenden Gesellschaft damit, dass der jeweilige Bundespräsident – und davon hatten wir bis dato schon zehn, der elfte steht in den Startlöchern – für die Zeit seiner Amtsdauer aus seiner Partei austritt.

Wenn dann noch der Verdacht aufkommt, dass das Staatsoberhaupt vor seiner Wahl zum Staatsoberhaupt ein recht korruptes Dasein geführt hat, und er keinen Anlass sieht, von seinem Amt als Staatsoberhaupt zurück zu treten, weil es sich ja gar nicht um sein Handeln als Staatsoberhaupt, sondern um die davor handelt, dann fragen wir uns, ob sich dieses Staatsoberhaupt überhaupt der Würde dieses hohen Amtes bewusst ist. Einmal korrupt und unehrenhaft – immer korrupt und unehrenhaft.

Die Antwort zu dieser Frage haben in den letzten 4 Wochen sage und schreibe zwei Königinnen gegeben: Königin Margarethe II. von Dänemark und Königin Elisabeth II. von England, die beide aufgrund ihres Jahrzehnte langen „Amtes“ darauf hingewiesen haben, dass das Amt des Staatsoberhauptes eine vollkommene Hingabe ist – eine Lebensaufgabe, die sehr viel Disziplin, viele Opfer und ein großes Pflichtbewusstsein erfordert. Ein Staatsoberhaupt, die erste Person des Staates, die erlauchteste Person der ganzen Nation, ist man nicht mal eben kurz für ein paar Jahre – man ist es sein Leben lang. Um eine Nation würdig zu repräsentieren, muss man sogar von klein auf darauf vorbereitet werden, man muss sich in das Volk hinein fühlen und denken. Staatsoberhaupt und Nation werden eine Einheit. Das Staatsoberhaupt identifiziert sich mit dem Volk, das Volk identifiziert sich mit seinem Staatsoberhaupt, und der Name des Staatsoberhauptes ist untrennbar mit dem Namen seines Landes verbunden.

Stirbt das Staatsoberhaupt, so ist ein nervenzerreibender, zeit- und kostenintensiver Wahlkampf und ein langes Suchen nach dem Nachfolger nicht mehr vonnöten, weil der Nachfolger schon von klein auf auf sein Amt vorbereitet wurde – und weil auch das Volk den Nachfolger seit seiner Geburt kennt.

Das sind nun Szenen, die wir aus der Monarchie kennen, und die wir unseren Lesern eindringlich zu Bedenken geben. Die Monarchie ist unserer Mainung nach für eine Nation die weitaus bessere und würdigere Alternative. Das zeigen uns in ganz deutlichem Maße unsere Nachbarländer, die eine monarchistische Staatsform haben. Es handelt sich hierbei um die erwiesenermaßen zufriedensten Bürger und die blühendsten Demokratien, weil der Monarch, der ja über der Politik steht, auf die Beachtung der freiheitlich-demokratischen Grundregeln achtet. Es ist sogar so, dass – auch wenn der Monarch kein „Regent“ ist – dennoch zwischen dem Monarchen und dem Regierungschef ein reger Austausch stattfindet, so dass der Monarch gegebenenfalls seinen Unmut äußern kann, wenn ihm etwas an der Regierungsweise des vom Volk gewählten Regierungschefs missfällt.

In unserer sogenannten „Republik“ kann der Regierungschef nach Belieben schalten und walten, und der Bundespräsident darf erst dann handeln, wenn er vom Parlament dazu aufgefordert wird.

Der Orden der Armen Ritter Christi vom Tempel Salomons zu Jerusalem (OPMC) gibt hiermit ein eindeutiges Bekenntnis zu der Staatsform Monarchie. Das hat vor allem seine Gründe darin, dass nicht nur dem Land an sich, sondern vor allem auch dem Bürger, der sich mit seinem Monarchen identifiziert, ein gehöriges Stück Würde zurück gegeben wird. Auch wenn der Bürger an der Wahl des Staatsoberhauptes keinen Einfluss hat, so hat er es in unserem Bundespräsidialsystem erst Recht nicht. Wer aber auf die unsinnige Idee gekommen ist, dass der Regierungschef sich für die Position des Staatsoberhauptes den Kandidaten aussucht, der ihm am Genehmsten ist, das werden wir nie verstehen. Denn damit ist dem Zuschieben von Macht und Privilegien und der Korruption Tür und Tor geöffnet.

Wir sind aber genauso gegen das System, wie wir es in unserem Nachbarland Österreich vorfinden, in dem der Bundespräsident direkt vom Volk gewählt werden darf. Denn es schadet unserer Meinung nach sehr dem Ansehen und der Würde des Amtes, wenn wir in relativ tumultartigen Szenen den Wahlkampf für den „Posten“ des Staatsoberhauptes beobachten.

Dem Bürger wird mit dem Kommen und Gehen der Bundespräsidenten auch die Möglichkeit verwehrt, sich mit seiner Nation als solches auf eine gesunde Weise zu identifizieren. Wir geben sogar zu bedenken, ob durch das Fehlen einer „Vaterfigur“ die Grundlagen für die schweren sozialpolitischen Mängel in unserer Gesellschaft liegen, in der das Bild der traditionellen Familie (mit Vater, Mutter und vielen Kindern), ja in der sogar die Großfamilie, in der mehrere Generationen zusammen lebten, die Freud und Leid gemeinsam teilten, verwischt, um nicht zu sagen verschwunden ist. Im Monarchen wird jedoch für die ganze Nation der Wert und der Sinn der Familie deutlich.

Der wichtigste Aspekt ist fast sogar der Wertvollste. Der Monarch versinnbildlicht den Begriff der „Einheit“, der Einheit einer Familie, die Einheit der Nation. Auch wenn wir in Spanien z.B. Separationsbestrebungen beobachten, so ist es dennoch der König, der das Land und die verschiedenen Völker eint. Am Deutlichsten sehen wir es in Belgien, in dem drei verschiedensprachige Völker alleine durch die Präsenz des Königshauses die Einheit der belgischen Nation beibehalten. Würde die Monarchie in Belgien abgeschafft, fiele das Land im gleichen Moment mit der Abschaffung der Monarchie auseinander. Doch alle drei Völker sehen keinen Grund, eigene Wege zu gehen, weil sie in ihrem König EINEN gemeinsamen Vater haben.

Es gäbe noch Gründe genug, vor allem kostentechnische, um sich für die Monarchie als Staatsform zu entscheiden. Als ein fast 900 Jahre alter Ritterorden, der von seiner Struktur her schon hierarchisch strukturiert ist, stehen wir der Staatsform Monarchie ohnehin sehr nah. Wir stehen schon alleine deswegen dieser Staatsform näher, weil in der Person des Monarchen bestimmte ehrenhafte Tugenden hervorgerufen werden, angefangen von Fleiß über Pflichtbewusstsein bis hin zur Disziplin, zur Treue und zur Milde. Und da das Volk von seinem Monarchen eine große moralische Instanz voraussetzt, verspürt es selbst den Drang, ebenso ambitioniert in moralischer Hinsicht zu sein; denn der Monarch ist Vorbild – ganz anders als ein Bundespräsident, der ja nur einen „Job“ für eine bestimmte Zeit übernimmt, zu der er von Parteipolitikern gewählt wurde. Der Monarch hingegen macht keinen „Job“, er „IST“. Der Monarch IST das Land, er IST die National-Hymne, er IST die National-Flagge, er vereint in seiner Person als Staatsoberhaupt alle Nationalsymbole gemeinsam, weil er das Nationalsymbol schlechthin IST.

Der Monarch denkt und handelt nicht in Wahlperioden, und er ist nicht einzig seinen Wählern Rechenschaft schuldig, sondern der Monarch, der die Bürde der Geschichte, der Tradition und des Vermächtnisses aller seiner Vorfahren auf seinen Schultern drücken spürt, denkt in Generationen, und zwar der vergangenen und der zukünftigen Generationen.

Wenn wir aber die Republik beibehalten, dann brauchen wir uns wahrscheinlich um zukünftige Generationen keine Sorgen zu machen, da es unsere Nation auf absehbare Zeit nicht mehr geben wird. Denn es ist kein gemeinsamer Vater da, der uns vor Egoismus und Verantwortungslosigkeit gegenüber dem Leben als solches warnt, und der uns auf unsere Verantwortung für die Zukunft unseres Volkes hin weist.

Wenn wir als Ritterorden vor die Wahl gestellt würden, ob „Monarchie“ oder „Republik“, dann wäre unsere Entscheidung klar und eindeutig: Die Monarchie, denn sie hat sich in unzähligen Jahrhunderten besser bewährt als die Republik in sechs Jahrzehnten. Denn nach diesen sechs Jahrzehnten stellen wir fest, dass wir unserer Identität, unserer Geschichte, unserer Einheit und unserer Vergangenheit beraubt wurden und somit auch keine Zukunft haben. Hätten wir einen Monarchen, würde er uns lehren, dass wir nur im Verstehen der Geschichte und der Vergangenheit unserer Nation unsere große Verantwortung für eine Zukunft  in Selbstbewusstsein, in Zufriedenheit und in Würde erkennen können.

 

+ nnDnn +

 

Für den Orden der Armen Ritter Christi (OPMC)

und für die Gabriel Gesellschaft (G-G)

 

 

Fr. ‡ Berthold Möller

      Großmeister OPMC
      Vorsitzender G-G

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Zum Jahreswechsel

29. Dezember 2011

Wenn am morgigen Silvester die Bundeskanzlerin (mal wieder) ihre Neujahrsansprache hält, werden wir wieder sehr viele salbungsvolle Worte zu hören bekommen. Die „Integration“ wird thematisch vermutlich wieder die erste Stelle einnehmen, womit sie uns einzutrichtern versucht, was WIR alles tun müssen, um die Millionen „Mitbürgern mit Migrationshintergrund“, die die meisten Deutschen gar nicht haben wollten, in unserem Land zu integrieren.

Wir werden wieder mit Schuldgefühlen überschüttet, weil in uns – in uns ALLEN – immer noch der Kern des Rechtsradikalismus zu schlummern scheint.

Wir werden uns wieder belehren lassen müssen, dass WIR diejenigen sind, die für ein Gelingen der Gesellschaft verantwortlich sind, obwohl wir 1. die Politiker gewählt haben, in UNSEREM Sinne zu handeln und 2. darauf vertrauen, dass sie „jeden Schaden vom Volk“ abwenden.

Viel Inhalt werden wir zu hören bekommen, aber wir werden nichts erfahren, wie die Wirtschaftskrise behoben werden kann, wieso ALLES teurer wird, wieso NOCH MEHR „Fachkräfte aus dem Ausland“ gebraucht werden, während nicht genug Arbeitsplätze für die „Bürger OHNE Migrationshintergrund“ vorhanden sind, ….

Vollgepackt werden die 5 Minuten der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin sein, doch werden wir EINES vermissen:

Auf folgende Worte oder ähnliche werden wir vom politischen Lenker unseres Staates lange und vergebens warten: „Wir danken dem Dreifach Einen Gott. Wir danken dem Vater für Seine Güte, seine Gnade und Weisheit. Wir danken dem Sohn, der für uns und zu unserem Heil Mensch geworden ist. Wir danken dem Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, … für das vergangene Jahr 2011.

Wir weihen uns Ihm für ein Gelingen des Neuen Jahres und stellen unsere (der Regierung) Entscheidungen und Handlungen unter Seinen Ratschluss. Wir flehen zur allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria um ihren Beistand und ihre Fürsprache am himmlischen Thron. Wir empfehlen uns allen Heiligen, die uns durch das kommende Jahr begleiten werden, vor allem unserem National-Patron, dem Heiligen Michael, auf das sie uns Schutz und Schirm seien, und uns in unserem täglichen Kampfe beistehen.

Als Dank und zu Seinem Lob werden wir (die Bundesregierung) MIT dem und FÜR das der Bundesregierung anvertraute Volk in der Kirche versammeln, um vor dem ausgesetzten Sakrament des Altares voller Überzeugung und mit Inbrunst das „Te Deum“ anzustimmen.“

Nein, solche Worte werden wir ganz bestimmt NICHT zu hören bekommen, es wird vermutlich noch nicht einmal das Wort „Gott“ fallen, von dem Namen Jesus Christus ganz zu schweigen. Wir werden auf Worte warten müssen wie „Gewissen“, „Lebensrecht für alle“, „Glaube, Liebe, Hoffnung und Vretrauen“. Die Kardinaltugenden werden auch nicht erwähnt werden, da sie eh‘ nur Fremdwörter sind. Auch die Heilige Schrift, „die Frohe Botschaft“ wird nicht als Richtschnur genommen werden, weil sie in vielen Teilen den revolutionären Errungenschaften der letzten fast 250 Jahre zuwider laufen.

Das Wort „Frieden“ werden wir aber in der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin garantiert zu hören bekommen, es handelt sich aber NICHT um den Frieden, der von der Krippe zu Bethlehem aus geht, sondern um den Frieden, wie ihn sich die Welt ausgedacht hat, um im Endeffekt das friedliche Bild, das wir noch von Kindesbeinen an von der Geburtsszene des Stalles zu Bethlehem haben, ein für allemal auszulöschen. Dieser WELT-Frieden beinhaltet, dass einige wenige Mächte dieser Erde das Glück und das Schicksal anderer Nationen zu beeinträchtigen suchen, um zu gewährleisten, dass SEINE Herrschaft, die des Dreifach Einen, überall ein Ende hat. Dieser Friede (ohne Gott) beinhaltet demzufolge, dass der Tod unser täglicher Begleiter ist: der Tod der Ungeborenen, der Tod derjenigen, die sich den „Welt-Mächte“ nicht unterordnen wollen, der Tod der unzähligen Christen, die dem Satz des Jesus von Nazareth Vertrauen schenken: „Frieden hinterlasse ich Euch. MEINEN Frieden gebe ich Euch!“

Doch wir, die wir den selbstbeweihräuchernden Worten der Bundeskanzlerin zu lauschen versuchen, warten auf ein kleines Zeichen, dass es ihr und der Regierung ernst ist, „Schaden vom Volk abzuwenden“. Wir warten darauf, dass der sich in höchster Gefahr befindliche soziale Friede unserer Nation eines der wichtigsten Themen sein wird, der sie sich widmen werden. Wir warten darauf, dass die Bundesregierung sich den tatsächlichen Nöten der Bürger widmet, statt sich den Machenschaften der fremdbestimmenden Mächten, der Bankiers und Wirtschaftsbosse zu unterwerfen. Wir warten darauf, dass unser Volk etwas von dem vielgepriesenen „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ zu spüren bekommt, womit Deutschland nach weitaus mehr als 60 Jahren endlich seine Souveränität zurück gegeben werden muss. Wir warten darauf, dass dem Kind in der Krippe wieder der ihm gebührende Platz eingeräumt werden wird, das über viele Jahrhunderte das Geschick unseres Landes und unseres Kontinentes lenkte. Ansonsten werden nicht nur die Regierung der Bundeskanzlerin, sondern unsere ganze Nation und das ganze Abendland dem Untergang geweiht sein.

Die Gabriel-Gesellschaft wünscht ihren Lesern und Freunden ein gesegnetes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr – im Frieden, wie ihn nicht die Welt geben kann, sondern der einzig seinenen Ursprung in der kleinen Krippe zu Bethlehem hat.

+nnDnn+

‡ Berthold Möller

Vorsitzender der G-G

Das lateinische Original des deutschen „großer Gott wir loben Dich!“

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… sed nomini TUO da Gloriam!

21. Dezember 2011

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Grußbotschaft des General-Großmeisters

zum Weihnachtsfest 2011

 

 

Liebe Schwestern und Brüder in Christo,

Weihnachtsbotschaften, Grußbotschaften, Weihnachtsgrüße flattern uns in diesen Tagen von allen Seiten auf uns ein, und dann kommt auch noch Euer Großmeister und berieselt Euch AUCH noch mit salbungsvollen Worten. „Irgendwann ist es genug“ – mag so manch einer denken.

Doch sind wir ein Orden, und da ist es nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine große Freude für mich, MIT jedem einzelnen von Euch und FÜR jeden einzelnen von Euch einige wenige Worte zu diesem hochheiligen Fest der Geburt unseres Herrn und Erlösers zu finden.

Während ich mich in fast allen „Worten zum Sonntag“ auf die jeweiligen Lesungstexte konzentriert und versucht habe, sie für uns und für unsere Bedürfnisse als Ordensangehörige auszulegen, konzentriere ich mich mit diesem Brief zum Weihnachtsfest auf EINEN EINZIGEN Satz:

Nicht uns, o Herr, nicht uns,

sondern DEINEM Namen sei Ehre!“

Dieser Satz, der ja auch unser Motto ist, kam mir beim Betrachten unzähliger wunderschöner Krippen, die überall auf- und ausgestellt werden. Die meisten dieser Krippen zeigen auch einen Engel, der ein Spruchband in der Hand hält mit den Worten aus dem Heiligen Evangelium: „Gloria in excelsis Deo!“ – was fast so klingt wie unser Motto: „Deinem Namen sei Ehre – EHRE sei Gott in der Höhe!“

Doch wie komme ich ausgerechnet auf das „Non nobis Domine“? Daran ist die heftige Diskussion Schuld, die in den letzten Wochen durch unser Land ging aufgrund des berühmt-berüchtigten Werbetextes: „Weinachten wird unter dem Christbaum entschieden!“ Ich war überrascht, dass sich viele Christen zu Wort meldeten, die auf die WAHRE Bedeutung des Christfestes hinwiesen: „Weihnachten wird bzw. wurde in der armseligen kleinen Krippe zu Bethlehem entschieden.“ Nicht WIR sind diejenigen, die gefeiert werden, nicht WIR haben uns das schönste, das teuerste, das technisch modernste Geschenk verdient, sondern der, dessen Geburtstag wir feiern. Von daher ist das Weihnachtsfest alles andere, nur nicht UNSER Verdienst.

Doch die Werbung kann nicht auf religiöse Gefühle Rücksicht nehmen. Sie will verkaufen. Die Werbung spiegelt aber auch den Zeitgeist wieder, und dieser ist geprägt von Selbstsucht. Die Werbung kann sich nicht erlauben, die Welt so darzustellen, so wie sie ist: Trist, krank, traurig. Wie viele Kinder werden zum Fest zu Hause sitzen, ohne auch nur einen Funken von diesem Fest der Liebe und des Lichts zu erfahren, weil seine Eltern kein Geld haben, weil sein Vater betrunken, seine Mutter wieder verprügelt wurde? Wie viele alte Menschen sitzen zu Hause oder im Altenheim, von buchstäblich aller Welt verlassen – und vergessen? Wie viele Menschen haben die Worte, die Botschaft, den Aufruf des Engels der Heiligen Nacht vergessen: „FRIEDE den Menschen auf Erden“? Friede zwischen Nationen, Friede zwischen Nachbarn, Friede zwischen Geschwistern und anderen Familienmitgliedern …

An diesen Frieden, der einzig von der Krippe zu Bethlehem ausgehen soll, gemahnt uns die hölzerne und kunstvoll geschnitzte und arrangierte Krippe. Welch herrliche Bilder, Krippen und Gesänge wurden eigens für diese eine hochheilige Nacht von den herausragendsten Künstlern und Komponisten kreiert. Doch das Kernbild bleibt uns immer im Gedächtnis: Ein neugeborenes Kind liegt in einer ungemütlichen Krippe, liebevoll bestaunen es die Mutter und der Ziehvater Josef. Gibt es ein friedlicheres Bild als dieses? Hilflos liegt es da, vielleicht sogar frierend, vielleicht sogar hungernd? Doch DIESES kleine unschuldige Geschöpf zieht sie alle an: die Engel des Himmels, die Hirten auf dem Felde, die Magier aus dem Morgenland, … selbst unsere Herzen fliegen ihm zu. Und warum?

 

„Uns ist der Heiland geboren. Der neugeborene König der Juden ist uns geboren. GOTT SELBST ist Mensch geworden in Maria, der Jungfrau, und hat seine Macht und Herrlichkeit offenbart, auf dass Friede werde allen Menschen.“ Wie armselig müssen wir uns vorkommen, wenn wir uns dessen vollkommen gewahr werden. Doch dieser Verheißene – das verdeutlicht uns der heilige Paulus in seinen unvergleichlichen einfachen und deutlichen Worten – „war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein. Er erniedrigte sich, war gehorsam bis zum Tod – bis zum Tod am Kreuz.“ Das Selbst-Erniedrigen durchdringt auch das ganze Neue Testament, wenn uns Jesus von Nazareth immer wieder gemahnt, uns selbst zu erniedrigen. „Wer mir nachfolgen will, der nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!“

IHM nachfolgen in absoluter und bedingungslosem Gehorsam – das ist UNSER Leitmotiv in unserem Orden der Armen Ritter Christi. Friede fängt dort an, wo wir uns dem Nächsten in des kleinen Kindes Namen unterwerfen. Und mit dem „Nächsten“ meine ich auch unsere Schwestern und Brüder in unserem Orden. Denn ich kann NOCH so liebevoll, NOCH so großzügig und NOCH hilfsbereit zu allem und jedem sein; es hätte aber keinen Wert, wenn ich mich mit meinen Schwestern und Brüder des Ordens nicht vertragen kann.

Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden allen Menschen seines Wohlgefallens!“ Das eine schließt das andere nicht aus – sie bedingen sich sogar gegenseitig. „Ehre sei Gott in der Höhe“, der sich selbst erniedrigt hat, um uns, jeden einzelnen von uns Menschen, zu freien Individuen zu machen, weil Freiheit, Glück, Zufriedenheit, … weil ALLES Gute nur IN dem kleinen Geschöpf und DURCH es kommen.

Weihnachten soll, so wie jedes Fest, so wie jeder Sonntag, so wie jeder einzelne Tag unseres Lebens bis zu unserem letzten Atemzug, uns immer EINEN Gedanken hervorlocken: „Ehre sei Gott in der Höhe!“ – Nicht UNS, o Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen sei Ehre. NNDNN

Und mit diesem Gedanken wünsche ich Ihnen, hochwürdigster Herr Primas Dr. Muhammad Schmidt, wünsche ich jedem einzelnen von Euch, liebe Schwestern und Brüder, und Euren Angehörigen und Freunden ein zutiefst friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr.

Ich danke unserem Herrn und Schöpfer, und ich danke EUCH für das vergangene Jahr und für Eure Treue zu unserem Orden und zur Gabriel-Gesellschaft. Ich freue mich schon sehr auf unseren Generalkonvent Mitte Januar, der wegweisend soll für die Zukunft unseres Ordens. Vergesst nie, dass nicht nur das Weihnachtsfest, sondern unser aller Alltag nicht unter dem Weihnachtsbaum entschieden wird, sondern in der Stille und Wärme der hochheiligen Nacht zu Bethlehem, in der uns der Engel den einprägsamen Satz mit auf den Weg gegeben hatte: „Ehre sei Gott!“ – denn dadurch, dass wir nicht UNS in den Mittelpunkt stellen, sondern nur IHM die Ehre geben, kann auch „Friede allen Menschen seines Wohlgefallens“ seinen Einzug in die Welt halten. Und was MEHR kann man sich wünschen.

Brüderliche Grüße,

+nnDnn+

‡ Fr. Berthold Möller

Großmeister OPMC
General-Großmeister Gabriel-Gesellschaft

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Die Gabriel-Gesellschaft:

16. Juli 2011

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Marsberg, im Juli 2011

 

 Einladung zur Gabriel-Gesellschaft

 

Wenn wir den Namen des Erzengels Gabriel hören, dann denken wir an den Engel, der vom himmlischen Thron ausgesandt wurde, (gute) Nachrichten, Mitteilungen, Botschaften zu verkünden. Am bekanntesten ist Gabriel dadurch geworden, dass er in Nazareth einer kleinen, unscheinbaren, schüchternen Jungfrau verkünden durfte, dass SIE vor aller Zeit ausersehen wurde, den Retter der Menschheit, den König der Könige, Gott selbst zu empfangen und auf die Welt zu bringen.

 

Was hat das aber mit der Gabriel-Gesellschaft zu tun?

 

Wir sehen uns in Deutschland und weit über unsere Grenzen hinaus mit einer Vielzahl politischer, wirtschaftlicher und vor allem religiöser Fehlentscheidungen konfrontiert, so dass wir seit einem knappen halben Jahrhundert einen offensichtlichen Niedergang aller Werte und Ideale zu verzeichnen haben. Als religiös und politisch motivierte junge Menschen wäre es verheerend, sich nur auf Stammtischdiskussionen zu beschränken, wir verspüren immer dringlicher unsere Pflicht – den Erzengeln gleich – das Wort zu ergreifen, und zwar in aller Klarheit und Deutlichkeit. Partei ergreifen für den, der uns erschaffen hat, für den, der von allen Engeln, Mächten und Thronen angebetet und verherrlicht wird, für den, den wir Menschen eiskalt aufs Abstellgleis gestellt haben, um uns selbst als Schöpfer, Herrscher, Gott darzustellen.

 

Die Gabriel-Gesellschaft dient dem gegenseitigen Austausch und der gegenseitigen Stärkung im Glauben. Die Gabriel-Gesellschaft sieht seine Sendung, seine Aufgabe, Seine Berufung darin, für die Wahrheit, wie sie seit fast 2000 Jahren Bestand hatte, einzustehen. Die Gabriel-Gesellschaft erkennt immer klarer die Pflicht und die Notwendigkeit, die Position der Kirche, die seit Jahrzehnten vakant ist, neu zu besetzen, indem wir klare und unmissverständliche Positionen vertreten in moralischer, philosophischer, eschatologischer, liturgischer und kirchenhistorischer Hinsicht. Wenn deutschsprachige Bischöfe mittlerweile keine Skrupel sehen, Glaubenswahrheiten, für die Kirchenväter seit Jahrtausenden gestritten und gekämpft und für die Märtyrer aller Jahrhunderte ihr Leben haben lassen müssen, öffentlich zu leugnen, dann können wir das nicht mit Stillschweigen und Tatenlosigkeit beantworten.

 

Von daher sehen wir die Zeit gekommen, die Kirche in Deutschland mithilfe des Heiligen Geistes NEU zu beleben. Wir sehen die Zeit gekommen, gleich dem Erzengel Gabriel, „Botschafter“ des himmlischen Thrones zu sein, indem die Gabriel-Gesellschaft als (nicht eingetragener) Verein aus christlicher Sicht Publikationen herausgibt, Presseartikel verfasst, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen vorbereitet zu aktuellen gesellschaftspolitischen Begebenheiten. Des Weiteren wird längerfristig gesehen darauf hingearbeitet, als Verein an etablierten Veranstaltungen wie dem Katholikentag oder dem Ev. Kirchentag teilzunehmen und darüber hinaus eigene Foren zu veranstalten, die dem Kennenlernen und dem Austausch der Teilnehmer dienen sollen.

Weiterhin baut die Gabriel-Gesellschaft auf engste Kontakte zum deutschen Brauchtum (Schützenvereinen), Wirtschaft und dem Adel.

 

Mitglied in der Gabriel-Gesellschaft kann man nur auf Einladung werden, wobei der Einladende für den Eingeladenen bürgt, dass dieser in religiöser, politischer, gesellschaftlicher und moralischer Hinsicht auch den Prinzipien der Gabriel-Gesellschaft Rechnung zu tragen in der Lage ist. Mitglied kann jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet hat, der christlich getauft und der auch mit Leib und Seele Christ IST. Wer Erfahrungen im schriftstellerischen, journalistischen, lehrenden Bereich hat (vor allem im theologisch-philosophischen und konservativ-politischen Bereich), die er für die Gabriel-Gesellschaft einzusetzen sich darbietet, ist in unserem Verein herzlich willkommen.

 

Die Gabriel–Gesellschaft ist somit grundsätzlich offen für christlich interessierte Mitglieder unter dem Dach eines deutschen Ritter-Ordens.

 

Die Gabriel- Gesellschaft versucht eine göttliche Ordnung wieder zu spiegeln, indem Mitglieder – zu offiziellen Anlässen – eine gemeinsame Tracht tragen. Diese ist schwarz. Hemd und Brüstknöpfe Silber. Den Kragenspiegel ziert eine gekreuzte Feder in silber, welche einen Adler flankieren. Die gekreuzte Feder symbolisiert dabei Christus, als WORT GOTTES (siehe Johannes) und der aufsteigende Adler die Verbindung vom irdischem zum himmlischen Reich.

 

Fahnen, Ordensornamente und Standarten werden bei Kirchentagen, Prozessionen, Monarchieforen, Schützenumzügen und offiziellen Versammlungen, wie z. B. der jährlich mindestens ein Mal statt findenden Generalversammlung, genutzt.

 

Die Gabriel-Gesellschaft liegt wenig an einer Selbstdarstellung, sondern regt durchaus Gespräche mit Notleidenden, mit von der Gesellschaft Benachteiligten, mit Vertretern der Medien, des Adels und der Politik, mit Verbänden/Vereinen und diplomatischen Vertretungen an. Stets soll unser Blick auf unsere eigene Kultur, unsere heilige Nation, dem Brauchtum und der Gesellschaft allgemein im Auge behalten werden.

Unser Leitspruch deshalb:

 

Non nobis Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam!

(Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen gib Ehre. – Psalm 115,1)

 

Aktuell planen wir die Präsentation unseres Ordens sowie der Gabriel-Gesellschaft und eine Prozession an einer großen erhaltenen Burg am Mittelrhein. Hier wollen wir Interessenten die Arbeit des Ordens näher bringen und seine zunehmende Bedeutung in diesen Zeiten begründen.

 

Sollten Sie Interesse an einer Mitgliedschaft haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns. Es erwartet Sie eine tolle Gemeinschaft, unter dem Dach eines Ritterordens.

 

Mit ordensbrüderlichem Gruß,

 

nnDnn

 

++Bruder Berthold Möller OPMC

Großmeister des Tempelritterordens

der Armen Ritter Christi vom Tempel Salomons zu Jerusalem (OPMC)

Vorsitzender der Gabriel-Gesellschaft

 

 

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Otto von Habsburg-Lothringen (20.11.1912 – 04.07.2011)

6. Juli 2011

 

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EINER ist größer als ich!

25. Juni 2011

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Wort zum Sonntag, 26. Juni 2011

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Liebe Schwestern und Brüder in Christi,

 

Wahre Größe zeigt,

wer sich selbst zurück nimmt

und andere über sich hinauswachsen lässt

 

 

Als ich ein Kind war, kam eines Tages die Erfahrung, dass ich fast so groß wie meine Mutter war. Auf einmal begegneten wir uns auf Augenhöhe. Jahre später erlebte ich das nach und nach wieder – nun als Sohn mit meinen Kindern.

Aufwachsen, erwachsen, alt werden – das ist der Rhythmus des Lebens. Für Eltern ist das eine beglückende Erfahrung. Das Kind wachsen sehen, es begleiten, ­erleben, wie es selbstständiger wird und eigene Wege geht. Es lernt laufen, Rad ­fahren, fährt irgendwann mit dem Auto davon. Und du selbst merkst, wie das ­Leben den Zenit überschritten hat: Ich werde langsamer, Wege werden mühsamer. Kein einfacher Prozess, aber eine unvermeidbare Veränderung.

Es ist menschliche Größe, einen an­deren über sich hinauswachsen zu lassen. Als Eltern fällt uns das in der Regel leicht. Meine Mutter hat die Worte von Johannes dem Täufer gern zitiert, als wir größer wurden. Es war ihr eine Freude, uns wachsen zu sehen. Und je älter ich werde, desto besser kann ich das nachempfinden.

 

 

Johannes der Täufer lässt sich nicht provozieren

Das Johannesevangelium dagegen berichtet von einer klassischen Konkurrenzsituation. Jesus ist mit seinen Jüngern zusammen und tauft. Johannes hält sich nicht weit von dort mit seinen eigenen Jüngern auf und tauft ebenfalls. Unter normalen Umständen ist das Ausgangsposition für ein gegenseitiges Messen: Wer tauft mehr Menschen, wer findet die besseren Worte?

Offensichtlich versuchen andere, einen Wettbewerb anzustacheln, wie das Johannesevangelium erzählt. Hörst du es nicht, Jesus tauft auch! Und zu ihm kommen viele, ja mehr als zu dir! Das sind Stimmen derjenigen, die eine Auseinandersetzung geradezu anstacheln wollen. Und die Spaß daran haben zuzuschauen, wie zwei gegeneinander antreten.

Johannes der Täufer lässt sich nicht provozieren. Stattdessen zeigt er Größe und nimmt sich selbst zurück. Er richtet sein eigenes Tun und Reden darauf aus, Jesus den Weg zu bereiten. Johannes zeigt eine tiefe innere Erkenntnis: Jesus ist mehr als ich, wichtiger, entscheidender. Offenbar kann er das völlig neidfrei anerkennen. Auch das ist Freiheit.

Manche Menschen können das. Sie begeistern sich für einen anderen und reiben sich geradezu für ihn auf. Sie stehen stolz in der zweiten Reihe, wenn die Person, für die sie sich engagieren, in der ersten Reihe glänzt. Da freut sich zum Beispiel die Sekretärin, wenn ihr Chef Erfolg hat. Da ist der Fernsehredakteur glücklich, wenn die TV-Moderatorin eine gute Einschaltquote hat. Da ist der Trainer stolz, wenn sein Schützling eine Medaille gewinnt. Solch ein neidloses Sich mitfreuen ist allerdings nicht die Regel. In einer Welt des Konkurrenz Kamp­fes wird das selten. Und es trägt auch eine Gefahr in sich, wenn ich mich ganz für eine andere Person engagiere. Wenn sie nicht mehr wächst oder gar abstürzt, dann verliere auch ich.

Zeichen von eigener Balance und Verwurzelung

Er muss wachsen, und ich muss mich zurücknehmen – für mich sagt dieser Vers, der Johannes dem Täufer zugeschrieben wird, zweierlei: Das eine bezieht sich auf den Rhythmus des Lebens, den wir annehmen können. Wachsen und Vergehen, das ist der Kreislauf, in dem jeder Mensch steht. Das andere ist der Blick auf mein Verhältnis zu anderen Menschen. Wenn wir uns mitfreuen können an den Erfolgen und dem Wachsen anderer, so ist das auch eine innere Freiheit. Ich weiß, wer ich bin, was ich kann, wohin ich gehöre.

Sich mitfreuen am Wachsen anderer ist ein Zeichen von eigener Balance und Verwurzelung. Es ist auch eine Haltung der inneren Freiheit. In der Gemeinschaft der Getauften wäre das ein gewichtiges Zeichen: Es geht um die Nachfolge Jesu, in die wir durch die Taufe gestellt sind. Und nicht darum, wer sich dabei am besten ­hervortun kann. Es sind viele Glieder, aber ein Leib, viele Gaben, aber ein Geist.

Mit diesen Worten wünsche ich euch einen gesegneten Sonntag.

Brüderliche Grüße,

+nnDnn+

++ Fr.Berthold

 

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Nomini tuo da gloriam!

23. Juni 2011

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Nomini tuo da Gloriam!

Veröffentlicht am 23.06.2011

 

 

Werte Schwester und Brüder in Christus,  unserem Herrn.

 

Ohne Frage, wir befinden uns zunehmend in unsicheren, gottlosen Zeiten.

 

Der Mensch liebt sich mehr als Gott. Materialismus, Egoismus und Dekadenz aller Art dürften Vorboten der biblischen Szenarien sein, welches das Buch der Offenbahrung, so bildlich erschreckend, beschreibt.

 

Viele aktuelle Gegebenheiten lassen sich mit der heiligen Schrift erklären.

 

Wenn wir das wissen und verstehen, dass wir Christen das „Salz der Erde“ sind, dann müsste dies ausreichen um diese Abkehr vom göttlichen nicht stillschweigend zu begegnen.

 

 

Vgl. dazu Maleachi 3,23.24   „Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt. Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf daß ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.“

 

 

So ist nun die Zeit gekommen, dass wir Christen uns einbringen, jeder nach seinen Fähigkeiten. Es ist unsere Aufgabe Fehlentwicklungen anzuprangern, so wie es unser HERR JESU stets getan.

 

 

 

Die BB sieht die Staatsform, die Nation, als Ausdruck einer gottgewollten höheren Ordnung.

 

Dies lässt sich, ohne Zweifel, aus den Heiligen Schriften ableiten.

 

Der Mensch definiert sich überwiegend über die Parameter Sprache, Religion und Kultur. Für uns steht also fest, dass diese Werte, in einem Staat, fest verankert werden müssen, damit die Bürger sich größtmöglich mit seinem Staat identifizieren können.

 

Hieraus leiten wir die Notwendigkeit ab, Sprache und Religion in der Verfassung einer Nation zu verankern, was für Deutschland bedeuten würde, dass sowohl die deutsche Sprache, wie auch die christliche Religion, Verfassungsrang bekommen. Verwechsle dabei bitte keiner „Glaube und Kirche“.  Wir glauben, dass das Fehlen dieser Ordnung dazu führt, dass der Staat auseinander fällt. Das sich Nation und Volk entzweien.

 

Entzweien sich Nation und Volk, so wie heute, sinkt die Bereitschaft des Einzelnen, nach Kennedy, an das zu denken was er für seinen Staat tun kann und Schaden von ihm abzuwenden.

 

Das wiederum schädigt den Staat, also seinen Bürgern. Der Staat kann seinem Volk nicht mehr ein Maximum an Gesundheit, Wohlstand und Sicherheit bieten.

 

Dies erklärt warum unsere BB die Rolle des Glaubens in Deutschland deutlich stärken möchte, wenn notwendig durch die Förderung einer neuen „Deutschen Kirche“, angelehnt an den Katholizismus, mit freiwilligen Beiträgen.

 

Die Religionsfreiheit bestünde nach wie vor und wir bestehen sogar darauf mit z.B  Moslems guten Kontakt zu pflegen und dafür Sorge zu tragen, dass diese schöne Moscheen bekommen etc. Sie müssen nur wissen, dass wir hier eine christliche Leitkultur haben, sodass das Kreuz in der Schule, oder bei Gericht,  Symbol unserer Unterwerfung vor Gott ist.

Wer diese Ordnung in unserem Land abschaffen will, wird bei uns auf NULL Toleranz stoßen.

 

Darüber Hinaus möchte die BB Brauchtum und Sitte stärken, um letztendlich das auseinander driften von Volk und Nation zu stoppen und möglichst zu vereinen.

 

Das dafür insbesondere unsere Jugend eine ganz andere Erziehung und Bildung bekommen muss, als das was von geistlich armen Rot- Parteien angeboten wird, versteht sich von selbst und findet Ausdruck in unserem Bildungsprogramm.

 

Wir wissen um das Potential des Menschen, die potentielle Größe seines Geistes. All das verkümmert unter der rot-grünen Verwahrungs- und Gleichmachereipolitik. Kultur, Wohlstand, Gesundheit und Sicherheit nehmen dadurch maximalen Schaden.

 

Wenn es so weiter geht, werden in 20 Jahren, in deutschen Großstädten, bürgerkriegsähnliche Szenarien herrschen.

 

Die Evolution konnte immer nur durch Ordnung gesichert werden. Anarchie und Unordnung bringen uns zurück ins „Mittelalter“.

 

Links Politiker, welche gerne „Recht und Ordnung“ als „Rechts“ diffamieren, sei gesagt, dass auch die DDR ein „Law and Order“ Staat war!

 

 

Das sich nun u.a deutsche Ordens und Adelskreise für die Arbeit unserer BB interessieren erfreut uns natürlich. Sie erkennen, dass es keine anderen Parteien gibt, welche für diese geistigen Inhalte stehen.

 

Non nobis Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam!

(Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen gib Ehre. – Psalm 115,1)

 

 

 

Glück auf!

 

aus: Die Bürgerbewegung der Soziel-Konservativen Deutschlands

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